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Europapokal!

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Solifest in Horst für die Geflüchteten am 29.03.

Wir werden gemeinsam mit vielen anderen Gruppen an diesem Samstag, den 29.03. 2014, ein Solifest u.a. mit Musik und VoKü vor dem Flüchtlingslager Horst für die dort zwangsuntergebracht lebenden Menschen veranstalten.

Für die Anreise ist geplant, dass wir uns um 11:00 am S-Bahnhof Sternschanze treffen, um von dort mit Bussen, privaten PKWs (für diejenigen, die Zugriff auf einen haben und optimal noch Plätze darin frei haben) und mit der Bahn nach Nostorf-Horst zu starten.Die Karten für die Busse könnt ihr für 5 Euro im Infoladen Schwarzmarkt & in der Schanzenbuchhandlung kaufen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, die Karten beim morgigen Spiel gegen Fürth zu erwerben.

In diesem Sinne: Bis Samstag!

via Ultrá Sankt Pauli

(Quelle: usp.stpaulifans.de)

Refugees-Tag beim Heimspiel gegen Ingolstadt und Spendenaufruf

Seit vielen Saisons schon kümmern sich die Mitglieder von Ultra’ Sankt Pauli um Geflüchtete in Hamburg und dem Abschiebelager in Horst in Mecklenburg.Ohne großes Aufsehen erregen zu wollen wird an jedem Heimspieltag für mehr als ein Dutzend geflüchtete Menschen ein sorgen- und stressfreier Tag am Millerntor organisiert.

Am kommenden Heimspieltag gegen Ingolstadt am 22. März 2014 soll es einen großen St. Pauli –Refugees – Tag geben. Kommt dazu alle 40 Minuten nach Abpfiff auf den Harald-Stender-Platz vor der Südkurve, von hier aus geht es gemeinsam ins Centro Sociale. Hier wird es neben einer VoKü auch Informationsvorträge zu der Situation von Geflüchteten im Lager Horst und der Erstaufnahmestelle in der Sportallee geben. Zusätzlich berichten Menschen von dem erfolgreichen Kampf gegen das Abschiebesystem Deutschlands und dem jetzigen Leben in Hamburg und der Ermittlungsausschuss hält nützliche Tipps für die nächste Demo oder die große Kundgebung am darauffolgenden Wochenende (29. März 2014) in Horst bereit.Gemeinsam mit den Refugees und der Fanszene wollen wir den Spieltag in entspannter Atmosphäre ausklingen lassen.

Wir haben zu diesem besonderen Tag eine große Zahl an Geflüchteten aus dem Lager in Horst eingeladen. Diese würden sich neben tollen Gesprächen und neuen Kontakten auch über die eine oder andere Eintrittskarte freuen. Wenn ihr also noch (Dauer-) Karten für die Südkurve überhabt, sagt uns gerne im Vorraus bescheid (antirazzista@ultra-stpauli.de). Natürlich würden wir uns als Gruppe auch riesig über andere Spenden freuen.

40 Minuten nach dem Spiel von der Süd ins Centro Sociale

* VoKü * Info * Musik *

Spendensammlung für das Antiraturnier 2014 beim Heimspiel gegen Ingolstadt!!

Vom 30.05 bis zum 01.06.2014 findet das diesjährige 8. Antirassistische Einladungsturnier in Hamburg statt. Dieses Jahr gibt es eine besondere Premiere, das Turnier findet zum ersten Mal am Millerntor statt. Neben unserem Stadion werden der Fanladen, die Fanräume und das Clubheim feste Anlaufstellen sein.
Eingeladen sind um die 40Teams aus 15 verschiedenen europäischen Ländern von Leeds bis Minsk, von Kopenhagen bis Marseille und aus Israel.
Rund um den sportlichen Teil des Turniers finden wie immer diverse
Rahmenprogrammpunkte statt. So wird es neben dem obligatorischen Stadtteilrundgang Workshops, Diskussionen und Vorträge zu den Thematiken Soziale Proteste und die Rolle der Fußballfans, Nazis in der Kurve, Repression, Sexismus & Homophobie und Flüchtlinge geben.
Über die Jahre hat sich aus diesem Turnier heraus ein internationales Netzwerk mit Namen „Alerta!“ gegründet, dass regelmäßige Vernetzungstreffen an den jeweiligen Standorten sowie gemeinsame Aktionen zum Thema Anti- Diskriminierung durchführt.

Damit das ganze wieder ein voller Erfolg wird, sind wir auf eure Spenden angewiesen!!!

An allen Eingängen könnt ihr heute vor dem Spiel eure Spende abgeben!

Vorab vielen Dank sagen die Antira Orga Gruppe und der Fanladen St. Pauli!

Kein Fußball den Faschisten!!!

Kundgebung: Solidarität mit den Genoss_innen in Malmö

S-Bahn Sternschanze (Vorplatz des SC Sternschanze)
Freitag 14.03.2014 19:00 Uhr

(Quelle: )

Lampedusa Soli-Hallenfußballturnier der Handballabteilung des FC St. Pauli

Fußball vereinigt die Menschen und kann mit seiner positiven Energie einen wertvollen Beitrag im täglichen Zusammenleben leisten.
Sport und Politik sind beim FC St. Pauli traditionell eng miteinander verknüpft. Der humanitäre Support der Gruppe Lampedusa in Hamburg ist seit einigen Monaten auf kreative Art und Weise längst zur Aufgabe von Vereins- und Fanszene geworden.

Ein Jahr Lampedusa in Hamburg – Keine Ruhe dem Hamburger Senat!

Für den 1. März 2014 ruft die Gruppe Lampedusa in Hamburg zu einer Demonstration auf. Anlass ist der Jahrestag des Endes des als „Notstand Nordafrika“ bezeichneten italienischen Programms zur Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus Libyen, welches am 28. Februar 2013 beendet wurde. Die italienischen Behörden schlossen damals die Aufnahmelager und setzten die BewohnerInnen auf die Straße, erteilten den Flüchtlingen Aufenthaltserlaubnisse und drängten sie, Italien Richtung Nordeuropa zu verlassen. Mit dieser Aufforderung brachten die italienischen Behörden zum Ausdruck, was auch viele Gutachten und Berichte von Menschenrechtsorganisationen belegen – dass es für Flüchtlinge in Italien keine Perspektive für ein menschenwürdiges Leben gibt.

Einige der Betroffenen schlossen sich in Hamburg zu der Gruppe Lampedusa in Hamburg zusammen und kämpfen seitdem für ein Bleiberecht aus humanitären Gründen. Nach einem Jahr des kräftezehrenden Kampfes steht der Hamburger Senat unserer Forderung nach einem kollektiven Bleiberecht noch immer ablehnend gegenüber und versucht die humanitäre Krise auf Hamburgs Straßen einfach auszusitzen.

Zwar bot der Senat im Oktober 2013 denjenigen, die sich bei der Ausländerbehörde melden und eine Aufenthaltserlaubnis beantragen, für die Dauer des Verfahrens eine Duldung an. Dieses Angebot war, ohne die Sprecher oder anderer VertreterInnen der Gruppe an den Gesprächen zu beteiligen, zwischen der Nordkirche und dem Innensenator ausgehandelt worden, wurde von der Gruppe aber mehrheitlich abgelehnt. Nur Einzelne entschieden sich unter dem enormen Druck, Anträge zu stellen.

Durch den intensiven Austausch mit kämpfenden Geflüchteten aus dem deutschen Lagersystem sind uns die unmenschlichen Konsequenzen der Duldung bekannt. In dem Senatsangebot sehen wir hauptsächlich den Versuch, den Kampf der Gruppe um ein Bleiberecht zu entpolitisieren und die Lösung in Hunderten von Einzelverfahren den Gerichten zu überlassen.

Tatsächlich hat die Ausländerbehörde über keinen der Anträge bisher entschieden. Auch eine Entscheidung über den Musterantrag, der von einem Mitglied der Gruppe schon im September 2013 gestellt wurde, steht noch immer aus. Damit bewahrheitet sich die Einschätzung der Gruppe, dass das Angebot des Senats nur dazu dient, die Betroffenen im ungewissen Status der Duldung hinzuhalten, den politischen Kampf zu schwächen und abzuwarten, bis das Thema von der Tagesordnung verschwindet.

So ließ der Sprecher der Innenbehörde im Januar 2013 über die MOPO verkünden, die Flüchtlinge der Gruppe seien alle versorgt, sie hätten entweder Anträge gestellt oder seien aus Hamburg verschwunden.

Dies ist eine Lüge und ein Schlag ins Gesicht für die Gruppe und all ihre UnterstützerInnen.

Während nach wie vor die St. Pauli-Kirche im Mittelpunkt des Medieninteresses steht, obwohl sich dort nur noch ein geringe Zahl von Mitgliedern der Gruppe aufhält, wurde längst durch private UnterstützerInnen das “Solidarische Winternotprogramm” ins Leben gerufen, mit dessen Hilfe wir den Winter ohne staatliche Hilfe überleben konnten. Auch das Infozelt der Gruppe am Steindamm dient weiterhin als Anlaufpunkt und politisches Symbol und ist seit Mai letzen Jahres Tag und Nacht besetzt.

Wir sind und bleiben in Hamburg und fordern vom Senat eine politische Entscheidung und ein politisches Handeln für ein Bleiberecht für die Gruppe Lampedusa in Hamburg.

(Quelle: lampedusa-hamburg.info)

Zensierter Wettbewerb: Bitte nicht zu kritisch

HAMBURG taz | Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) haben Probleme mit dem kritischen Bild eines Zehntklässlers, das sie eigentlich auf einen ihrer Bus malen lassen wollten. Der Schüler nahm das Motto des diesjährigen Paintbus-Wettbewerbs, das „Hamburg verkehrt“ lautete, beim Wort und malte, was in seinen Augen in der Stadt verkehrt läuft. Damit gewann er den ersten Preis. Doch das Ergebnis geht dem Unternehmen offenbar zu weit.
Der Schüler der Ida-Ehre-Schule malte Flüchtlinge der Lampedusa-Gruppe, die von Anzugträgern mit roten Krawatten weggeschoben werden, die Elbphilharmonie als Grab und die Proteste um die Rote Flora. 
„Wir unterstützen das Projekt Paintbus gerne und stellen auch gerne unsere Busse dafür bereit“, sagt VHH-Sprecher Martin Beckmann, doch in diesem Jahr biete einer der Entwürfe Anlass zur Interpretation. „Als öffentliches Unternehmen sehen wir Abstimmungsbedarf“, so Beckmann.
Eigentlich war die Entscheidung bereits vergangene Woche gefallen. Da wählte eine 17-köpfige Jury von LehrerInnen, MuseumspädagogInnen und VertreterInnen der Verkehrsbetriebe aus insgesamt 822 Entwürfen die beiden Gewinner aus. Deren Bilder sollten dann also demnächst auf zwei Hamburger Bussen durch die Stadt fahren. Seit 1999 ist der Wettbewerb einer der erfolgreichsten Schülerwettbewerbe in Hamburg. Einen Vorfall wie in diesem Jahr gab es noch nie.
Auch innerhalb der Jury gab es im Vorfeld eine Diskussion über ein Detail des anschließenden Gewinnerentwurfs. Ein brennender Molotow-Cocktail in der Hand eines Jugendlichen sei moniert worden, erklärt Cläre Bordes von der Stadtteilschule Stellingen, die Wettbewerb und Jury leitet.
Die strittige Frage in der Runde war: Handelt es sich um die Dokumentation der gegenwärtigen Situation oder um einen Aufruf zur Gewalt. Der Schüler sei dann noch einmal um Nachbesserung gebeten worden – er sollte die Flammen in eine Klobürste oder Blumen umwandeln. Er entschied sich für die Blumen.
Doch dann lehnten die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein das ganze Bild ab – man wolle für dieses Bild keinen Bus zur Verfügung stellen. Jury-Leiterin Bordes ist von diesem Vorgehen entsetzt. „Das geht gar nicht“, sagt sie. „Weil ein Entschluss einer demokratischen Jury nicht zensiert werden kann.“ Beim Wettbewerb hätte der Schüler die Situation in der Stadt dokumentiert, sagt sie. Das Vorgehen der Verkehrsbetriebe sei nicht akzeptabel.
Andreas Huber von der HVV-Schulberatung, die den Wettbewerb auch in Zusammenarbeit mit der Schulbehörde veranstaltet, will sich gegenüber der taz vorerst nicht äußern. Es werde nun VHH-intern noch einmal nachverhandelt. Die endgültige Entscheidung soll am heutigen Freitag fallen. Wettbewerbsleiterin Bordes ist dennoch zuversichtlich, dass trotz aller Differenzen bald ein Bus mit dem Motiv durch die Stadt fahren wird.

Zensierter Wettbewerb: Bitte nicht zu kritisch

HAMBURG taz | Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) haben Probleme mit dem kritischen Bild eines Zehntklässlers, das sie eigentlich auf einen ihrer Bus malen lassen wollten. Der Schüler nahm das Motto des diesjährigen Paintbus-Wettbewerbs, das „Hamburg verkehrt“ lautete, beim Wort und malte, was in seinen Augen in der Stadt verkehrt läuft. Damit gewann er den ersten Preis. Doch das Ergebnis geht dem Unternehmen offenbar zu weit.

Der Schüler der Ida-Ehre-Schule malte Flüchtlinge der Lampedusa-Gruppe, die von Anzugträgern mit roten Krawatten weggeschoben werden, die Elbphilharmonie als Grab und die Proteste um die Rote Flora.
„Wir unterstützen das Projekt Paintbus gerne und stellen auch gerne unsere Busse dafür bereit“, sagt VHH-Sprecher Martin Beckmann, doch in diesem Jahr biete einer der Entwürfe Anlass zur Interpretation. „Als öffentliches Unternehmen sehen wir Abstimmungsbedarf“, so Beckmann.

Eigentlich war die Entscheidung bereits vergangene Woche gefallen. Da wählte eine 17-köpfige Jury von LehrerInnen, MuseumspädagogInnen und VertreterInnen der Verkehrsbetriebe aus insgesamt 822 Entwürfen die beiden Gewinner aus. Deren Bilder sollten dann also demnächst auf zwei Hamburger Bussen durch die Stadt fahren. Seit 1999 ist der Wettbewerb einer der erfolgreichsten Schülerwettbewerbe in Hamburg. Einen Vorfall wie in diesem Jahr gab es noch nie.

Auch innerhalb der Jury gab es im Vorfeld eine Diskussion über ein Detail des anschließenden Gewinnerentwurfs. Ein brennender Molotow-Cocktail in der Hand eines Jugendlichen sei moniert worden, erklärt Cläre Bordes von der Stadtteilschule Stellingen, die Wettbewerb und Jury leitet.

Die strittige Frage in der Runde war: Handelt es sich um die Dokumentation der gegenwärtigen Situation oder um einen Aufruf zur Gewalt. Der Schüler sei dann noch einmal um Nachbesserung gebeten worden – er sollte die Flammen in eine Klobürste oder Blumen umwandeln. Er entschied sich für die Blumen.

Doch dann lehnten die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein das ganze Bild ab – man wolle für dieses Bild keinen Bus zur Verfügung stellen. Jury-Leiterin Bordes ist von diesem Vorgehen entsetzt. „Das geht gar nicht“, sagt sie. „Weil ein Entschluss einer demokratischen Jury nicht zensiert werden kann.“ Beim Wettbewerb hätte der Schüler die Situation in der Stadt dokumentiert, sagt sie. Das Vorgehen der Verkehrsbetriebe sei nicht akzeptabel.

Andreas Huber von der HVV-Schulberatung, die den Wettbewerb auch in Zusammenarbeit mit der Schulbehörde veranstaltet, will sich gegenüber der taz vorerst nicht äußern. Es werde nun VHH-intern noch einmal nachverhandelt. Die endgültige Entscheidung soll am heutigen Freitag fallen. Wettbewerbsleiterin Bordes ist dennoch zuversichtlich, dass trotz aller Differenzen bald ein Bus mit dem Motiv durch die Stadt fahren wird.

Europa schottet sich ab!In Melilla (gehört zu Spanien) versuchen Flüchtlinge einen über 7 Meter hohen Zaun zu überwinden! Fight Fortress Europe!

Europa schottet sich ab!
In Melilla (gehört zu Spanien) versuchen Flüchtlinge einen über 7 Meter hohen Zaun zu überwinden!

Fight Fortress Europe!

ESSO-Häuser: Tag X Kampagne gestartet – St. Pauli wird laut Am Tag X, wenn die ersten Bagger rollen und die Bayerische Hausbau mit dem Abriss beginnen will, soll es laut werden auf St. Pauli. „St. Pauli selber machen!“ ruft für den Tag X um 19 Uhr zu einer spontanen Lärmdemonstration um 19 Uhr an den ESSO-Häusern auf. Kommt alle, bringt Kochtöpfe, Trillerpfeifen, und andere Lärmgegenstände mit. Kein Abriss ohne Garantien! Zwar bewegt sich die Politik zurzeit schon in unsere Richtung. Allein rechtlich-verbindlich ist noch nichts garantiert.Wir fordern:  * vertragsbewehrten Garantien für Läden und BewohnerInnen der ESSO-Häuser, zu den bisherigen (oder besseren) Kondition zurückkehren zu können.  * 100% Sozialwohnungen, eine öffentlich-genossenschaftliche Lösung sowie eine verbindliche und durchsetzungsfähige Beteiligung des Stadtteils an der Planung. Tag X | 19 Uhr | Lärmdemo – St. Pauli wird laut!
via SOS-St.Pauli

ESSO-Häuser: Tag X Kampagne gestartet – St. Pauli wird laut

Am Tag X, wenn die ersten Bagger rollen und die Bayerische Hausbau mit dem Abriss beginnen will, soll es laut werden auf St. Pauli. „St. Pauli selber machen!“ ruft für den Tag X um 19 Uhr zu einer spontanen Lärmdemonstration um 19 Uhr an den ESSO-Häusern auf.

Kommt alle, bringt Kochtöpfe, Trillerpfeifen, und andere Lärmgegenstände mit. Kein Abriss ohne Garantien!

Zwar bewegt sich die Politik zurzeit schon in unsere Richtung. Allein rechtlich-verbindlich ist noch nichts garantiert.

Wir fordern:
* vertragsbewehrten Garantien für Läden und BewohnerInnen der ESSO-Häuser, zu den bisherigen (oder besseren) Kondition zurückkehren zu können.
* 100% Sozialwohnungen, eine öffentlich-genossenschaftliche Lösung sowie eine verbindliche und durchsetzungsfähige Beteiligung des Stadtteils an der Planung.

Tag X | 19 Uhr | Lärmdemo – St. Pauli wird laut!

via SOS-St.Pauli

Am Samstag steigt in den Fanräumen eine Südkurven Soliparty.
 Kommt vorbei, trinkt mit uns, habt Spaß!

Am Samstag steigt in den Fanräumen eine Südkurven Soliparty.
Kommt vorbei, trinkt mit uns, habt Spaß!

Stellungnahme zum Polizeieinsatz im Asylheim Rendsburg

In der Nacht vom 17.2.2014 auf den 18.2.2014 wurde ein Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Rendsburg von einem Einsatzhund der Rendsburger Polizei attackiert und schwer verletzt.

Die Polizei wurde nach verbalen Streitigkeiten zwischen zwei Bewohnern zum Asylheim Kaiserstraße in Rendsburg gerufen, um diesen zu schlichten. Nach dem Eintreffen von zwei PolizistInnen mit einem Polizeihund geriet der Einsatz entweder außer Kontrolle oder wurde seitens der Polizei bewusst zur Eskalation getrieben.

Ein alkoholisierter junger Mann wurde von der Polizei aufgefordert sich hinzuknien, damit sie ihm Handschellen anlegen könnten. Allein diese drastische Maßnahme ist zu kritisieren, da nach übereinstimmenden Aussagen keinerlei Aggression von ihm ausging. Da sich die Person erst wenige Wochen in Deutschland aufhält, verstand sie die, nur auf deutsch vorgetragenen, Aufforderungen nicht. Als sie sich auf den Hund zu bewegte, biss dieser sofort in den Arm des Opfers und ließ auch danach nicht von ihm ab. Er verbiss sich mehrmals im Oberschenkel und verursachte laut ärztlichem Bericht „multiple Biss- und Risswunden“. Zudem verursachte die Hundeattacke ein tiefes Loch im Hodensack des Opfers. Der junge Mann verlor während dieser Attacke das Bewusstsein und wurde dennoch von einem Polizisten mit dem Knie auf den Boden gedrückt und mit Handschellen fixiert. Anschließend wurde die stark blutende Person in einen Polizeibus getragen, um dann etwa fünf Minuten später in einen Krankenwagen verbracht zu werden. Zu Bewusstsein gelangte der junge Mann nach eigenen Angaben erst wieder am Mittwoch im Krankenhaus, also zwei Tage nach der Attacke. Entlassen wurde er am vergangenen Freitag.

Die Konsequenz der Polizei aus diesem Übergriff lautet: Der junge Syrer hat Widerstand gegen die Staatsgewalt geleistet.
Am Montag, den 24.2.2014 wurde der Person zudem ein Brief durch die Ausländerbehörde übergeben, der verlangte sich bis zum Ende des gleichen Tages im Asyllager Neumünster einzufinden. Trotz des Hinweises auf einen am selbigen Tag angesetzten Arzttermin und den Zustand des Mannes, wurde durch die Ausländerbehörde ein „Rausschmiss“ durch die Bundespolizei angedroht, sollte er sich am frühen Abend noch im Asylheim Rendsburg aufhalten. Es wurde also geplant, einen wenige Tage zuvor durch die Polizei schwer verletzten Mann, durch einen erneuten Polizeieinsatz auf die Straße zu setzen. Eine Transportmöglichkeit per Zug oder Auto wurde dem Verletzten nicht ermöglicht! Die Begründung für dieses Vorgehen bildete Seitens der Ausländerbehörde lediglich der Verweis auf die „Nicht-Zuständigkeit“ für diesen Fall.

Netzwerk Asyl Rendsburg verurteilt den Polizeiübergriff sowie die nachfolgende Gewaltandrohung scharf und fordert, dass Disziplinarverfahren gegen die beteiligten Beamten eingeleitet werden und keine Anzeige wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt gestellt wird! Das Opfer hat sich in keiner Situation aggressiv gegenüber der Polizei verhalten.
Zudem stellen wir der Polizei die Frage, warum, sowohl bei Abschiebungen als auch bei Einsätzen im Heim, Polizeihunde ohne Maulkorb mitgeführt werden?
Es ist schlichtweg unverantwortlich mit solch aggressiven und anscheinend unkontrollierbaren Hunden in ein Haus, in dem auch kleine Kinder untergebracht sind, hineinzugehen.
Warum wurde dem Hund von der zuständigen Polizistin nicht umgehend der Befehl zum Ablassen von seinem Opfer erteilt, nachdem dieser schon am Arm verletzt wurde?

Die Polizeipraxis der letzten Monate lässt darauf schließen, dass die Polizei Rendsburg sowie die zuständigen Beamten der Bundespolizei das Asylheim Kaiserstraße als einen Ort auffassen, an dem die normalen Maßstäbe polizeilichen Handelns nicht gelten. So ist auch bei Abschiebungen, trotz keinerlei Gegenwehr, durchgängiges Schreien und Gewaltanwendung der modus operandi der Polizei. Dieses Verhalten in einem Haus, in dem Familien mit kleinen Kindern und eine große Zahl traumatisierter Flüchtlinge aus Kriegsgebieten auf wenigen Quadratmetern untergebracht sind, steht einem angemessenen Polizeieinsatz und der allen Ortens proklamierten Willkommenskultur komplett entgegen.

Netzwerk Asyl Rendsburg, Dienstag 25.2.2014

Die diesjährige Gedenkkundgebung für Gustav Schneeclaus findet am 18. März um 18 Uhr am ZOB Buxtehude statt. Im Anschluss wird es noch einen Info-Vortrag über Rechtspopulismus in Deutschland und Europa geben. Kommt zahlreich!

Die diesjährige Gedenkkundgebung für Gustav Schneeclaus findet am 18. März um 18 Uhr am ZOB Buxtehude statt. Im Anschluss wird es noch einen Info-Vortrag über Rechtspopulismus in Deutschland und Europa geben. Kommt zahlreich!

Die Handballabteilung des FC St. Pauli lädt zum Soli-Fußballturnier in Sporthalle an der Budapesterstraße (gegenüber vom Jolly) ein! 

refugees welcome!

Die Handballabteilung des FC St. Pauli lädt zum Soli-Fußballturnier in Sporthalle an der Budapesterstraße (gegenüber vom Jolly) ein!

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